CO2 ist nicht das Problem!

Steile Vorlage! 1. werde ich zeigen, dass die Klimadebatte falsch läuft, aber gleichzeitig auch die Verteuerung der fossilenBrennstoffe eine Scheinlösung für das “Problem” ist.

Es gibt tatsächlich eine überwiegende Mehrheit der Klima-Wissenschafter, die von einem Mensch-gemachten Klimawandel sprechen und aus Ihrer Sicht sind alle, die das anders sehen sogenannte Klima-Leugner. Nun aus meiner bescheidenen wissenschaftlichen Sicht liegen sowohl die einen, wie auch die andern (wenn sie denn so tun, als könnte es keinen menschlich induzierten Klimawandel geben) falsch. Das Problem ist, dass niemand den Klimawandel beweisen kann, noch das Gegenteil – für mich ist die Debatte dasselbe, wie die Diskussion um die Existenz von Gott und wenn sie genau hinschauen, die Diskussionsweise ist irgendwie religiös und natürlich haben einige der Disskussionsteilnehmer hüben und drüben manifeste monetäre Interessen. Warum kann man den menschgemachten Klimawandel nicht beweisen.

  1. Klimawandel ist etwas fürchterlich langsames, d.h. sie brauchen Jahrhunderte um ihn zu sehen und sehen tun sie in nur zeitlich rückwärts. Die Industrialisierung begann vor 250 Jahren, das reicht einfach nicht.
  2. Der “Beweis” für menschgemachten Klimawandel läuft via Modelle (umgesetzt in Computer-Programme) und diese Modelle haben drei wesentliche Probleme (3., 4., 5.):
  3. Gegen was wird das Modell verifiziert: Gegen die Zukunft. Man kann die prognostizierte Zukunft glauben oder eben nicht, aber sicherlich ist das kein Beweis.
  4. Sollte das Modell durch die in der kurzen Vergangenheit erhobenen Messpunkte korrekt gehen (minimale Abweichungen) ist das immer noch kein Beweis, denn unendlich viele unterschiedliche Modelle können das. Stellen sie sich vor, das Klima benimmt sich chaotisch, wie das Wetter (tönt für mich plausibel), dann ist Hopfen und Malz verloren. Das ist dann wie Börsenkurse voraussagen, das geht einfach nicht!
  5. Seit Kurt Gödel wissen wir, dass es unmöglich ist die Fehlerfreiheit komplexer logischer Strukturen zu beweisen (z.B. Computer-Programme), man kann sich der Fehlerfreiheit nur annähern, aber die Bedingung ist, man muss gegen die Wahrheit prüfen können, nur gerade die kennt man nicht. Beim Wetter geht das, weil das morgige Wetter morgen stattfindet, auf meiner Jassseite (jass.e-act.ch) kann ich das, weil ich statistisch eine Programmänderung prüfen kann, ich lasse zwei Parteien leicht untschiedlich spielen (grob 100’000 Runden) und dann sehe ich es meist und wenn ich es nicht sehe, dann war die Änderung eben nicht wirklich gut.

Es ehrt alle, die sich Sorgen um unsere Erde machen und sie haben sicherlich recht damit. Aus verschiedenen Gründen wird der Mensch zum evolutionären Problem. Einerseits sind wir zu viele und damit zerstören wir zu viel (Stichwort menschgemachtes Artensterben) und anderseits verbrennen wir fossile Brennstoffe wie blöd, obwohl wir wissen dass sie nur in endlicher Menge vorhanden sind und genau da ist die Krux. Und die Krux ist die Politik, der nichts gescheiteres einfällt als das Problem über zusätzliche Steuern und Abgaben bis hin zu einem Ablasshandel mit CO2-Zertifikaten lösen zu wollen, vieles unverbindlich oder dann gefährdet es den Frieden in den Gesellschaften – ist der homo sapiens wirklich zu blöd?

Wo liegen denn die Hauptproblematiken? Haupttreiber ist wohl die Lust der meisten Menschen an der Mobilität, zu erwähnen währen auch das Bevölkerungswachstum und der Nachholbedarf bei Schwellenländern und Entwicklungsländern bezüglich der Mobilität. Die letzten zwei Punkte werden sich von selber lösen (schneller oder langsamer, spielt eigentlich keine Rolle), also konzentrieren wir uns auf die Mobilität. Was ich nicht glaube ist, dass wir über die Brieftasche die Mobilitäts-Menge und den Wunsch nach Mobilität verringern können und bezüglich Gerechtigkeit und eben auch bezüglich der Gleichwertigkeit der Menschen wäre das auch problematisch. Man frage sich nur mal selber: wem gehören eigentlich die fossilen Brennstoffe, von denen wir in einem Jahr das Geschenk unserer Biosphäre von 100 Millionen Jahren verbrennen (in wahrsten Sinne des Wortes Verbrennen).

Ja, wie immer schlage ich auch zu diesem Thema einige erfolgsversprechenden Lösungsansätze vor im Bemühen schnelle Verbesserungen zu erreichen, ohne den Staatsapparat gross zu bemühen, d.h. die Massnahmen sollten kostenneutral sein und die Menge der Vorschriften (heute schon zu hoch) sollte nicht vergrössert werden.

Zu den Motorfahrzeugen:
Da wir die Mobilität nicht einschränken können, kann eine Verringerung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe über den Verbrauch pro Fahrkilometer erreicht werden. Der Ansatz ist verblüffend einfach, verbrauchsärmere Triebwerke kombiniert mit Gewichtsreduktionen und das müsste in neuen Vorschriften (einfach die alten Vorschriften ersetzen) bei den Herstellern durchgesetzt werden. Es braucht unabhängige Ingenieure die Optima errechnen (für verschiedene Motortypen), und die gibt es mit Sicherheit. Das funktioniert dann wie eine evolutionäre Leitplanke, klar der Kunde kann nicht mehr sein Wahnsinnsauto (auch Teslas sind solche!) kaufen, aber der Markt bleibt per se unangetastet. Wir haben als Resultat ein Maximalgewicht relativ zu einem Maximalverbrauch und das gilt für jedermann, da es keine anderen Autos mehr zu kaufen (sprich registrieren) gibt.

Zum Luftverkehr:
Hier muss der Vorschlag ein anderer sein und zwar wie folgt:
Jeder Mensch bekommt einen Vaucher für x (wie gross x ist möchte ich nicht entscheiden, kann ich ja auch nicht) Flüge in Zukunft. Für eine Flugreise braucht man n Vaucher (n hängt nur von den Kilometern ab) und wenn man keine Vaucher hat, dann kann man auch nicht fliegen, aber diese Vaucher sind zwar Namenspapiere, aber sie können durch die Menschen an Menschen verkauft werden (zessionfähige Vaucher). Jeder Vaucher hat eine eindeutige Nummer, Missbrauch schlecht möglich.

Zum Schiffsverkehr:
Was Kreuzfahrten betrifft, könnte ein ähnlicher Mechanismus greifen wie im Luftverkehr und ich hoffe, dass Anlegehäfen beginnen (wie es auch schon Flughäfen tun) Dreckschleudern direkt finanziell zu bestrafen, aber die Schweiz kann da nicht viel unternehmen.

Ok, das wars, aber ich appelliere erneut an Deutschland und die Schweiz unverzüglich ihre Energiewenden zu stoppen. Davon ausgehend, dass wir nicht weniger elektrische Energie verbrauchen können und dass wir weit davon entfernt sind, elektrische Energie grossmassstäblich zu speichern – die einzige Energie, die keine fossilen Brennstoffe braucht ist die Atomenergie (oder wenn Sie wollen, die Kernenergie). Haben Sie bitte keine spezielle Angst vor dieser Energie, denn sie ist weltweit im Einsatz und es werden unabhängig von uns laufend neue AKW’s gebaut. Rechnen wir, d. h. Sie ein wenig:
Sagen wir mal salopp, die Wahrscheinlichkeit einer Katastrophe (Austritt von Radioaktivität) ist ein Tausendstel Promill in einem Jahr (sie können diesen Wert anpassen, genau weiss ihn niemand). Also x=0,000001, dann ist die Gegenwahrscheinlichkeit y=1-x. So, jetzt potenzieren Sie diese Gegenwahrscheinlichkeit mit der weltweiten Anzahl AKW’s. Nehmen Sie unterschiedliche x und unterschiedliche Anzahlen, Sie erhalten etwa das:

W, dass Unfall1-WAnzahl AKW`sW kein Unfall pro JahrW für Unfall pro Jahr
0.0010000.99910000.3676950.632305
20000.1352000.864800
10030.3665930.633407
0.0001000.999910000.9048330.095167
20000.8187230.181277
10030.9045610.095439
0.0000100.9999910000.9900500.009950
20000.9801990.019801
10030.9900200.009980
0.0000010.99999910000.9990000.001000
20000.9980020.001998
10030.9989980.001002

OK, den Schönheitspreis gewinnt diese Tabelle nicht, aber sie erfüllt den angestrebten Zweck. Eines ist sonnenklar, wo es eine Unfallswahrscheinlichkeit ungleich 0 gibt, da gibt es auch Unfälle, nur keiner weiss, wann und wo. Die politische Behauptung, man verändere die Sicherheit massgeblich durch den Bau oder die Stillegung dreier (oder 5 oder 10) AKW’s bei 1’000 Reaktoren ist ein Fake-Fakt und wenn man noch bedenkt, dass sich die Folgen eines GAU’s weltweit auswirken (wetterabhängig, unvorhersagbar) dann ist Fake-Fakt zu nett formuliert. Zusätzlich bin ich sicher, dass die Mutti (Merkel, D) und Doris (CH) diese Fakten kannten. Tja, lesen Sie meinen 1. Blog (Teil Berufspolitiker) und Sie werden verstehen.

Noch ein Argument: wir hatten 2 bekannte GAU’s in letzter Zeit. Menschen konnten und wurden evakuiert, Tiere blieben (Fokus: Säugetiere) blieben ohne Spätfolgen. Scheinbar hatten in Fukushima diese Tierarten zu leiden:
http://www.onefish.org/mutation-bei-tieren-in-fukushima/ . Natürlich ist das nicht schön, aber mich dünkt die Gefahren wurden absichtlich auch dramatisiert (politisch instrumentalisiert) und die gesamte Presse hat es absichtlich verpasst, diese neuen Erkenntnisse für den Menschen positiv als solches zu publizieren. Kurz, den Schweinen ging es in Fukushima prächtig, denn der Mensch hat sich da eine Zeit lang herausgenommen ;-).

Wer also ein wenig wissenschaftlich denken kann, eine Reduktion des Verbrauchs von fossilen Brennstoffen bejaht und nicht die Grundsicherheit der elektrischen Versorgung der Schweiz gefährden will, kommt schlicht zu diesem Schluss: wir brauchen Subito neue AKW’s. Übrigens auch die Geschichte vom radioaktiven Abfall verändert sich dahingehend: ist das wirklich Abfall und es ist nicht eher positiv, dass wir den Abfall gar noch nicht quasi definitiv entsorgt haben.

Zusammengefasst also:

  • Verbrauch und Gewicht von PKW’s senken in der Produktion
  • Vaucher für Luftfahrt und Schifffahrt
  • Bau von neuen AKW’s

dies wird zu nachhaltiger Reduktion des Verbrauches von fossilen Brennstoffen führen (damit auch zur Reduktion des CO2-Ausstosses) und gefährdet niemanden, weder unsere Wirtschaft noch das Leben unserer Mitmenschen!

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1 Kommentar

  1. Sehr spannender Eintrag. Hier noch die Meinung eines Meteorologen: https://youtu.be/jdQiSWY1GWo

    Sein Fazit: Klimawandel wahrscheinlich nicht. Heisst aber nicht, dass man keinen Umweltschutz machen soll!

    LG,

    Milan

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